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Fahrgaeste

Die Strecke bis nach La Paz verlaeuft recht flach ueber die Hochebene auf wortwoertlich atemberaubenden 4000m ueber dem Meeresspiegel. Ehe man die Stadt La Paz selbst erreicht, muss man geschlagene 20 km Vororte durchqueren, heute bekannt als El Alto. Schliesslich erreicht man den hoechsten Punkt auf 4100m und gleichzeitig den unglaublichsten Blick hinab auf eine GroƟstadt, die 600m weiter unten in einem Canyon liegt und die steilen Waende hinaufklettert. Unten in der Stadt empfing uns das bunte Leben der groessten Stadt Boliviens. Unzaehlige Micros, Minibusse und Taxis draengten sich durch die steilen Strassen, vorbei an hunderten Handwerksverkaeufern, Essensstaenden und Maerkten.

Jeder versuchte seine Waren lautstark anzupreisen, Schuheputzer und Friseure boten ihre Dienste auf der Strasse an, von jedem Minibus rief der Beifahrer das Ziel seines Gefaehrtes in die Menschenmengen, um moeglichst viele Fahrgaeste (wir zaehlten bis zu 20) in die kleinen Minibusse zu draengen. Am Ende nutzen auch wir das Angebot und liessen uns die 600 Hoehenmeter zurueck nach oben bringen, ehe wir wieder auf die Raeder stiegen.
La Paz
Unser Weg fuehrte uns weiter nach Nordwesten in Richtung Titikakasee. Von Copacabana, unserer letzten Station in Bolivien, tuckerten wir gemuetlich ueber den tuerkisblauen See und wanderten ueber die Isla del Sol (Sonneninsel), die die Inkas laut Legende fuer die Geburtsstaette der Sonne hielten. Die Strasse nach Peru folgte immer den Ufern des Titikakasees auf 3810m. Von Puno, am Nordende des Sees, entschieden wir uns nochmals ins Boot zu steigen, um die schwimmenden Inseln der Uros zu erkunden. Die Menschen dort wohnen tatsaechlich auf schwimmenden Bambusinseln, mitten auf dem Titikakasee.

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